Diabetes ist saudoof! Bjoern, 8 Jahre

Beratung

 
Mit der Diagnose Typ-1 Diabetes stehen Kinder und ihre Familien von einem auf den anderen Tag unvorbereitet vor einer zusätzlichen Lebensaufgabe, die sich nicht nur als körperliche, sondern auch als psychische Dauerbelastung darstellt. Vom Anfang an müssen sich Eltern und Jugendliche mit der Perspektive einer chronischen Erkrankung, lebenslanger Therapie und dem Risiko schwerwiegender Folgeerkrankungen auseinandersetzen. Die im Hinblick auf die Langfristprognose notwendige Insulintherapie mit täglich 6 oder mehr Blutglukosebestimmungen und mehrfache Injektionen wie bei der Insulinspritzentherapie oder Bolusgaben bei der Insulinpumpentherapie stellt täglich große Anforderungen an Selbstdisziplin und aufmerksame Reflexion des Alltags.
 
Kinder sind mit der Therapieverantwortung oft überfordert und auf die verlässliche Unterstützung ihrer Eltern angewiesen. Müttern und Vätern kommt folglich die Doppelrolle als Therapeut und Erzieher ihres Kindes zu. Das konsequente Einfordern von
(Therapie-) Verhaltensregeln stellt für Eltern eine psychisch belastende Aufgabe dar.
 
Für die Beratung und Betreuung von Kindern mit Typ-1 Diabetes und ihren Familien stehen nicht nur spezialisierte Ärztinnen und Ärzte, sondern auch Diabetes- und Ernährungsberaterinnen und -berater, Sozialarbeiter und -arbeiterinnen sowie Psychologinnen und Psychologen zur Verfügung.
 
Beratung und Unterstützung finden Betroffene auch bei der "Bundesweite Fördergemeinschaft Junger Diabetiker e.V." www.bfjd.de