
Die Krankheit
Typ 1 Diabetes mellitus ist die häufigste Stoffwechselerkrankung im Kindesalter. Etwa jedes 700ste Kind in Deutschland hat diese Krankheit und muß im Gegensatz zu Patienten mit Typ 2 Diabetes mellitus (Alterszucker) lebenslang mit Insulinspritzen behandelt werden. Das erfordert große Disziplin und kann auch mit psychischen Problemen einhergehen.
Wenn die Regulation des Stoffwechsels nicht optimal gelingt und wenn die Jugendlichen nicht dauernd medizinisch betreut werden, kann es zu schweren Folgeerkrankungen kommen. Neben Nervenschädigungen können auch Sehstörungen oder gar Erblindung, Nierenversagen und Störungen an den großen Blutgefäßen auftreten, z.B. mit der Folge vorzeitiger Herz-Kreislauf-Erkrankung. Diese Komplikationen können zu einer um Jahre verminderten Lebenserwartung führen.










